Ausbildung im Essener
Metall-Handwerk

Ausbildungsberuf: Metallbauer

Ausbildungsberufe

Metallbauer (m/w/d)

Metallbauer /-in nur irgendein Beruf? Ganz falsch, als Metallbauer ist dein Tätigkeitsgebiet so groß, dass es dafür drei unterschiedliche Fachbereiche gibt.

In den drei verschiedenen Fachbereichen ist von minutiöser Planungsarbeiten hin zu kreativen Design Prozessen alles vertreten und das Beste dabei: Du lernst nicht nur Dinge zu planen und zu gestalten, Du lernst auch, sie eigenhändig oder auch mit computergestützten Systemen herzustellen.

Feinwerkmechaniker (m/w/d)

Du kannst dich nicht entscheiden ob Handwerk oder doch lieber Hightech, wieso eigentlich nicht gleich beides, gibt’s das denn überhaupt?

Gibt’s! Als Feinwerkmechaniker /-in stellst Du nicht einfach nur irgendwas her. Stattdessen programmierst Du hochpräzise Hightech Maschinen und arbeitest mit modernsten Fertigungsrobotern um Teile zu realisieren, bei denen bereits wenige Hundertstelmillimeter für die Funktion entscheidend sind.

Die Welt des Metall-Handwerks

Ausbildung zum Metallbauer (m/w/d)

Eckdaten der Ausbildung

Dauer: 3,5 Jahre
Wenn du Abitur, Fachhochschulreife oder schon eine Berufsausbildung gemacht hast, sind es nur 2,5 Jahre. Mit mittlerer Reife sind es 3 Jahre Ausbildung.

Ausbildungsort: Überbetriebliche Ausbildung und Ausbildung im Betrieb wechseln sich ab. Der Besuch der Berufsschule gehört natürlich auch dazu.

Ausbildungsvergütung:
1. Lehrjahr   780 Euro
2. Lehrjahr   825 Euro
3. Lehrjahr   900 Euro
4. Lehrjahr   965 Euro
(ab dem 01. November 2021)

Abschluss: Nach bestandener Prüfung bist du Metallbauer-Geselle/Gesellin.

Was sind die Haupttätigkeiten?

Als Metallbauer/-in kannst du dich auch speziell auf den Nutzfahrzeugbau spezialisieren. Hier stellst du Fahrzeugrahmen, Karosserien, Fahrwerke und Aufbauten für Nutzfahrzeuge und Maschinen her, die beispielsweise in der Landwirtschaft genutzt werden. Sobald die Teile montiert wurden, bist du als Metallbauer/-in der Fachrichtung Nutzfahrzeugbau auch dafür zuständig, alle elektrotechnischen Einrichtungen vorzunehmen. Dazu gehören beispielsweise Bremsanlagen und Kühlsysteme. Und nach getaner Arbeit kontrollierst du noch einmal, ob auch alles einwandfrei funktioniert. Gehen die Türen leichtgängig auf? Arbeitet das Kühlsystem?

Der/die Metallgestalter/-in ist der/die Kreative der drei Metallbauer. Wo der Konstruktionstechniker Metalle biegt, trennt, verschweißt und verschraubt, die eher „Gebrauchscharakter“ haben, fertigt der/die Metallgestalter/-in eher Werkstücke mit dekorativen Funktionen wie Leuchten und Gitter. Dazu brauchst du neben dem handwerklichen Geschick entsprechend auch Kreativität und Spaß am genauen Arbeiten.

Es wird in drei unterschiedlichen Fachrichtungen ausgebildet. Ausgebildete Metallbauer/-innen in der Konstruktionstechnik stellen Metallkonstruktionen aller Art und Größe her, z.B. Fensterumrahmungen, Treppengeländer oder Gehäuse für Straßenlaternen: Der/die Metallbauer/-in schneidet und schweißt solche Dinge eigenständig zusammen. Dabei hast du auch gelegentlich direkt mit dem Kunden zu tun oder du unterstehst einem Vorgesetzten für die Dauer des Auftrags.

Welche Voraussetzungen brauche ich?

Du brauchst eine genaue Auffassungsgabe und vor allem eine ruhige und konzentrierte Arbeitsweise. Technische Zeichnungen müssen gelesen werden, die Grundlagen der Mathematik müssen beherrscht werden. Räumliches Vorstellungsvermögen ist ebenso wichtig wie Kommunikationsfähigkeit. Körperliche Fitness schadet auch hier nicht.

Was ist sonst noch interessant?

Deine Branche bleibt in der Weiterentwicklung nie stehen. Bilde dich mit, um deine Karriere weiter voranzutreiben. Über Fortbildungen und Lehrgänge informieren dich deine Handwerkskammer und dein Betrieb.

Die Weiterbildung zum Techniker/zur Technikerin nimmt 2 Jahre (Vollzeit) oder 3 – 4 Jahre (Teilzeit) in Anspruch. Techniker/-innen werden neben dem direkten Handwerk auch in die Planung und Qualitätssicherung einbezogen.

Nach einer Weiterbildung zum Metallbauermeister kannst du selbst Lehrlinge ausbilden und dich mit einem eigenen Betrieb selbstständig machen.

Ausbildung zum Feinwerkmechaniker (m/w/d)

Eckdaten der Ausbildung

Dauer: 3,5 Jahre
Wenn du Abitur, Fachhochschulreife oder schon eine Berufsausbildung gemacht hast, sind es nur 2,5 Jahre. Mit mittlerer Reife sind es 3 Jahre Ausbildung.

Ausbildungsort: Überbetriebliche Ausbildung und Ausbildung im Betrieb wechseln sich ab. Der Besuch der Berufsschule gehört natürlich auch dazu.

Ausbildungsvergütung:
1. Lehrjahr   730 Euro
2. Lehrjahr   775 Euro
3. Lehrjahr   845 Euro
4. Lehrjahr   910 Euro
Ab dem 01. Dezember 2020 wird eine Erhöhung um je 20 Euro wirksam, also auf 750 Euro, 795 Euro, 865 Euro, 930 Euro im 1./2./3. und 4. Lehrjahr.
(Angaben nach dem Tarif-Vertrag der IG Metall)

Abschluss: Nach bestandener Prüfung bist du Feinwerkmechaniker-Geselle/Gesellin.

Was sind die Haupttätigkeiten?

Angeboten wird der Ausbildungsberuf zum Feinwerkmechaniker mit den Schwerpunkten Maschinenbau, Feinmechanik, Werkzeugbau und Zerspanungstechnik. In jedem Fall wartet auf dich ein krisenfester Beruf mit riesigen Zukunftschancen – auch wenn sich die Leistungen und Erfolge meist im Detail zeigen. Du kümmerst dich um kleinste Bauteile – egal, ob an computergesteuerten Werkzeugmaschinen oder an feinmechanischen Geräten, wie zum Beispiel Messgeräten für die Wetterbeobachtung, Montagevorrichtungen für Handys oder Greifwerkzeugen an Montagerobotern. Dein Alltag ist dabei äußerst abwechslungsreich: Im Betrieb planst, steuerst und verbesserst du Abläufe.  Zudem kontrollierst und bewertest du Ergebnisse und kümmerst dich auch um die Sicherung der Produktqualität.

Welche Voraussetzungen brauche ich?

Verständnis für Technik und Kunden.
Du solltest dafür neben technischem und naturwissenschaftlichem Verständnis auch eine sichere Hand mitbringen, mit der du messen, prüfen und beispielsweise Werkstücke herstellen kannst. Parallel dazu spielt auch die Kundenberatung eine Rolle – schließlich wollen deine Kunden ja die von dir gefertigten Maschinen und Werkzeuge auch bedienen können. Und natürlich ist für deine Arbeit auch IT Know-how ein absolutes Muss. Denn bei der computerisierten numerischen Steuerung (CNC) bist du als Programmierer besonders gefordert. Du gibst Befehle direkt an der Maschine über einen Datenträger oder online ein. Dabei ist auch ein gutes Reaktionsvermögen gefragt, weil es manchmal erforderlich ist, dass du dich direkt in den laufenden Arbeitsprozess einschaltest.

Was ist sonst noch interessant?

Deine Branche bleibt in der Weiterentwicklung nie stehen. Bilde dich mit, um deine Karriere weiter voranzutreiben. Über Fortbildungen und Lehrgänge informieren dich deine Handwerkskammer und dein Betrieb.

Die Weiterbildung zum Techniker/zur Technikerin nimmt 2 Jahre (Vollzeit) oder 3 – 4 Jahre (Teilzeit) in Anspruch. Techniker/-innen werden neben dem direkten Handwerk auch in die Planung und Qualitätssicherung einbezogen.

Nach einer Weiterbildung zum Metallbauermeister kannst du selbst Lehrlinge ausbilden und dich mit einem eigenen Betrieb selbstständig machen.